Mit dem Stück „Ball im Savoy“ von Paul Abraham setzt die Operette Sirnach ab Januar 2019 ihre Serie von modernen und zugleich auch traditionell ausgerichteten Operetten, welche in den 30er Jahren komponiert wurden, fort. Walzermelodien wechseln sich wieder mit moderneren Jass-Elementen, Tango-Melodien und Foxtrott ab. "Ball im Savoy" – Ein Mix aus feinem Melodiebogen, heiterer Beschwingtheit und Sentiment!

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Der neue Vorstand: Guiseppe Fornara, Peter Kayser, Heidi Zimmermann, Florence Leonetti, Silvia Rüdisüli, Astrid Kühne, Otto Noger (Präsident)

Die Stückwahl war der am spannungsvollsten erwartete Entscheid, welche der Präsident Otto Noger an der GV der Operette Sirnach den 37 anwesenden Mitgliedern bekannt geben konnte. Ein kurzer Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr, unterstrichen mit Bildern des letzten Operettenausflugs nach Bregenz, der Kassabericht und einige Anpassungen in den Statuten waren weitere Themen.

Die Versammlung gedachte zwei ihrer verstorbenen Mitgliedern, Brigitte Sutter und Maria Kaufmann, welche beide über viele Jahre hinter den Kulissen mitgewirkt haben.

Die zurücktretenden Vorstandsmitglieder Michael Kaufmann, Finanzen, und Richard Schellenbaum, Marketing, konnten mit zwei jungen und höchst motivierten Damen, Silvia Rüdisüli und Heidi Zimmermann erfolgreich ersetzt werden. Da auch die Leitung des Vorverkaufs und des Gastro-Bereichs für die nächste Saison in jüngere Hände übergeht, steht einer erfolgreichen Zukunft der Sirnacher Operettenbühne nichts im Wege.

Neben den zurücktretenden Vorstandsmitgliedern wurde Niklaus Egli als Ehrenmitglied ernannt.

Mit dem Lied „Die Juliska aus Budapest“ aus der letzten Operette „Maske in Blau“, vorgetragen vom Männerchor Sirnach unter der Leitung von Gertrud Mäder, und einem genussvollen Nachtessen wurde der Abend gemütlich abgeschlossen.

GV der Operette Sirnach - Abschluss einer erfolgreichen Saison "Maske in Blau"

Mit 11'400 Besuchern in 25 Vorstellungen der „Maske in Blau“ wurden die Erwartungen der Organisatoren um einiges übertroffen. Der Präsident Otto Noger konnte daher in seiner zweiten GV kurz vor den Sommerferien auf eine sehr erfolgreiche Operettensaison zurückschauen. In seinem Jahresrückblick hob er die positiven Erlebnisse bei den Vorbereitungen und während den Aufführungen hervor und dankte dem ganzen Ensemble für die professionelle Arbeit. „So professionell, dass es jeden Präsidenten von anderen Vereinen neidisch machen könnte, wie bei uns gearbeitet wird“. Selbst kleine unvorhergesehene Zwischenfälle wie Verstauchungen, Grippeerkrankungen und technische Probleme wurden bravourös gemeistert.

Es erstaunt daher nicht, dass der Finanzchef Michael Kaufmann eine Jahresrechnung mit schwarzen Zahlen vorlegen konnte. Dank höheren Einnahmen beim Ticketverkauf und in der Gastronomie, aber auch einem erfreulichen Resultat beim Sponsoring sowie einem straff geführten Kostenmanagement können sich alle Mitwirkenden mit Partnerin oder Partner auf einen gemeinsamen Schlussausflug nach den Sommerferien freuen. Zudem konnten Rückstellungen gebildet werden, welche zwar den Verlust der vorherigen Produktion noch nicht decken, der Operette aber eine gesunde finanzielle Basis für die Zukunft sichern.

Die Versammlung gedachte zwei ihrer verstorbenen Mitwirkenden,  Fränzi Giacopuzzi und Heinz Wiese welche beide in mehreren Produktionen mitgesungen haben. Mit Ernst Bühler, Edward Ebersold und Beat Reichle konnten gleich drei Mitglieder des Orchesters für ihr zehnmaliges Mitwirken bei der Operette zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Auch der Chef Beleuchtung, Daniel Gründler kann bereits auf 10 Operettenproduktionen zurückblicken. Eine besondere Ehrung erhielt Joe Baumgartner, welcher die Leitung des Vorverkaufs nach fünf Produktionen abgibt und schon seit 1986 in verschiedenen Funktionen bei der Operette mitgewirkt hat.

Die hohe Anzahl von 35 Ehrenmitgliedern zeigt aber auch, dass der Verein eine zu hohe Altersstruktur aufweist. Der Vorstand muss sich daher Gedanken machen wie für die Zukunft neue und jüngere Mitglieder gewonnen werden können. An der nächsten GV wird dieses Thema neben der Wahl eines neuen Stückes bestimmt zur Sprache kommen.

Sirnach,  9. Juli 2016

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